Salzland-Achter rüstet sich für die neue Saison!

Nach dem, für den Salzland-Achter, enttäuschenden Bundesligajahr 2018 laufen die Vorbereitungen auf die kommende Saison bereits auf Hochtouren. Der zweite Teil des Generationenumbruchs, welcher bereits vor dem Start der abgelaufenen Saison begann, wurde weiter voran getrieben. So wurden schmerzliche Abgänge einiger Routiniers hauptsächlich durch das Dazustoßen von Nachwuchshoffnungen aufgefangen. Zusätzlich konnte sich der Bernburger Achter jedoch auch mit Florian Eidam und Lukas Nitzsche, zwei arrivierte Bundesliga-Ruderer ins Boot holen.

Mit der Analyse der Fehler aus dem vergangenen Jahr ging auch eine Umgestaltung der Trainingsmethoden einher. Für die Recken aus dem einzigen Sprint-Achter Sachsen-Anhalts bedeutet dies, dass zahlreiche, schweißtreibende Stunden auf dem Ergometer und im Kraftraum zu absolvieren sind. „Wir sind zwar Sommersportler, aber wir halten uns an das weit verbreitete Sprichwort, dass der Sommersportler im Winter gemacht wird“, erzählt der neue Cheftrainer Gunnar Richter und ergänzt: „Es ist wichtig, dass man über die kalten Monate an der Grundlagenausdauer arbeitet, das hilft bei der Verbesserung der Sprintfähigkeit enorm“. Genau diese Sprintfähigkeit benötigt die Mannschaft um Schlagmann Karl Zander in der Bundesliga auch, schließlich betragen die Abstände auf der 350m Distanz, zum Teil nur wenige Hundertstel einer Sekunde.

Das Wintertraining besteht allerdings nicht nur aus Indoor Einheiten, sondern beinhaltet ebenfalls die Verbesserung der Fertigkeiten in der Wasserarbeit. Da jedoch der Steg in Bernburg erst wieder im Frühling eingesetzt wird, weicht der Salzland-Achter für diese Zeit auf die Goitzsche bei Bitterfeld aus.  „Hier in Bitterfeld haben wir den großen Vorteil auch zu dieser Jahreszeit rausfahren zu können“, gibt Co-Trainer Lars Schindler zu Protokoll und fügt mit einem Lächeln bei: „Manchmal ist es zwar ein bisschen windanfällig, damit müssen die Jungs aber zurecht kommen, wer auf welligen Wasser gut rudert, ist auf glatten umso besser.“ Die gemeinsamen Wasserkilometer sind von hoher Wichtigkeit für den Achter, welcher aufgrund der großen Streuung des Teams in der Region, nur an Wochenenden gemeinsam trainieren kann. An diesen Trainingswochenenden muss die gesamte Mannschaft diesen Nachteil durch Fleiß wett machen, sodass bis zu drei Einheiten pro Tag absolviert werden. Aktuell wird jedoch nicht nur im Achter trainiert, sondern auch mit wechselnden Besetzungen in Mittel- und Kleinbootsklassen, Pressesprecher Lukas Nitzsche setzt dabei hinzu: „Bei einer solchen jungen und neuformierten Mannschaft wie wir es sind, ist es wichtig, dass jeder gut mit dem anderen zusammen rudern kann. Im Optimalfall dürfen sich Wechsel in der Besetzung nicht negativ auf die Bootsgeschwindigkeit ausüben.“

Diese ehrgeizige Zielstellung zeigt, dass der Salzland-Achter heiß darauf ist 2019 wieder auf der großen Bühne der Ruder Bundesliga in Erscheinung zu treten und mit schnellen, emotionalen Sprints zu überzeugen.

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