Ruder-Bundesliga Saison 2020 endet bevor sie begonnen hat!

Nach dem besten Saisonabschneiden der Achtergeschichte im Jahr 2019, war für den Salzland-Achter Bernburg die Zielstellung für die Saison 2020 klar: Position verteidigen! Doch schon zum Jahreswechsel konnten die wichtigen gemeinsamen Bootskilometer nicht wie gewünscht gesammelt werden. Immer wieder bremsten Erkrankungen die Mannschaft von Teamleiter Daniel Sobotta aus. „Das Jahr lief sehr schleppend an“, bestätigt Pressesprecher Lukas Nitzsche und führt aus: „Unser Leader Karl Zander kämpfte lange mit den Folgen einer OP, Lucas Ehnert musste aufgrund von Fußbeschwerden ins Krankenhaus, dazu kamen bei fast jedem Teammitglied Erkältungen. Der Gipfel war im Februar, als sich mit Johannes Fischer, der schnellste Individualist im Boot das Kreuzband riss.“ Der Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland betraf auch sehr schnell den Salzland-Achter, noch bevor die Rudervereine geschlossen wurden mussten schon einige Teammitglieder in Quarantäne, sodass schon vor der Sperrung, ein Achter-Training nahezu unmöglich war. „Aktuell trainieren die Jungs individuell, manche haben ein Ergometer zu Hause, andere halten sich mit selbstgebauten Kraftanlagen im heimischen Garten oder der Terrasse fit. Der erste Renntag in Frankfurt wurde bereits gecancelled ehe am Gründonnerstag die Absage aller Regatten des Deutschen Ruderverbandes und die Einstellung des Ligabetriebs öffentlich wurden. Auch aufgrund der Weltlage des Sports, mussten wir leider schon damit rechnen“, erklärt Co-Trainer Lars Schindler. Dennoch war es ein Schock für den Salzland-Achter, denn für die neue Saison gab es neben der Aufnahme von drei Junioren, mit Robert Zech aus Wurzen eine namhafte Neuverpflichtung. Zudem stellte Sponsor „INSIDE BOOT“ dem Team von der Saale einen neuen Achter zur Verfügung. „Natürlich ist es schade, dass wir uns in diesem Jahr nicht wie gewohnt mit den anderen Mannschaften messen können. Aber aktuell gibt es wichtigere Dinge und größere Probleme als den Sport. Die Gesundheit steht über allem und da gibt es nichts dran zu rütteln. Wir können die Zeit nun intensiv nutzen, um die Saison 2021 vorzubereiten.“ sagt Teamleiter Daniel Sobotta und ergänzt abschließend: „wichtig ist, dass alle gesund und optimistisch bleiben.“

Zurück

Einen Kommentar schreiben