Auftakt nach Maß für den Salzland-Achter in der Ruder-Bundesliga!!!

Die Saison 2019 begann für den Salzland-Achter mit dem Zeitfahren gegen den Liganeuling aus Mainz. Durch die Eingliederung des „Ruderclub Deutschland Renntags“ in die „Internationale Wedau Regatta“, schaltete die Startampel bereits um 8:39Uhr auf grün und forderte die Recken von der Saale so schon am frühen Morgen zu sportlichen Höchstleistungen gegen den favorisierten „Mainzer Achter“. Nach einem starken Start ließen die Bernburger auf den letzten 150m nichts mehr anbrennen, gewannen das Rennen und landeten auf Platz 13. Im anschließenden Achtelfinale gegen den Zeitfahr sechsten aus Gießen, lagen die Salzländer überraschenderweise sogar den Großteil der 350m langen Wettkampfstrecke vorn, mussten sich letztendlich aber doch mit einer Niederlage zufriedengeben. Dies bedeutete jedoch im Umkehrschluss, dass das Team um den neuen Schlagmann Lukas Nitzsche nun zum Siegen verdammt war. Dabei kam es im Viertelfinale zu einer Wiederholung des Zeitfahrrennens, denn erneut kreuzte der Salzland-Achter mit dem „Mainzer Achter“ die Riemen. Auch wenn die „Salzland“ im time-trial die Ziel-linie vor den Mainzern erreichte, stand der Ausgang des Viertelfinals bis kurz vor Schluss auf Messers Schneide. Im Kampf der Systeme zwischen der geballten Antrittspower aus Sachsen-Anhalt und der erbarmungslosen Endspurtstärke des rhein-hessischen Bootes, konnte sich der Salzland-Achter ein zweites Mal an diesem Tage durchsetzen. „Das war eine wahre Teamleistung“, konstatiert Teamkapitän Karl Zander und ergänzt: „Wir haben gezeigt, dass wir diesen Sieg und die damit verbundene Festsetzung im Tabellenmittelfeld unbedingt wollten.“ Im Folgerennen winkte den Saalestädtern die Möglichkeit auf ein heiß ersehntes Ostderby um einen einstelligen Tabellenplatz gegen den „Wurzen Achter“, doch dafür musste zunächst der „Sparkasse Hameln-Weserbergland Achter“ ausgeschaltet werden. Nach einem engagierten Start lieferte der Salzland-Achter ein sehr gutes Rennen ab und musste sich dann doch im Ziel mit hauchdünnen 5/10 Sekunden geschlagen geben. „Die Jungs sind wieder sauber und stark los gefahren, dann haben wir uns auf den letzten Schlägen die Butter vom Brot nehmen lassen“, resümiert Steuerfrau Elisa Träger frustriert nach der extrem knappen Halbfinalniederlage und fährt fort: „Auch wenn an diesem Rennen 90 Prozent richtig gut waren, muss man dieses bittere Ende erst einmal verdauen.“ Im Finale um die Plätze 11 und 12 wartete dann kein geringerer Gegner als der Deutsche Rekord-Ligachampion aus Krefeld. Doch auch gegen den sich weit unter Wert verkaufenden Primus des deutschen Sprintruderns war kein Kraut gewachsen, sodass letztendlich ein immer noch sehr zufrieden stellender 12. Platz auf der Ergebnistafel stand. Cheftrainer Gunnar Richter sieht in diesem erfreulichen Ergebnis jedoch auch das Potential für den Rest der Saison: „Wenn uns nach der Saison 2018 einer gesagt hätte, dass wir heute hier in Duisburg 12. werden, hätten wir das direkt unterschrieben. Es hat sich gezeigt, dass wir wieder mehr als konkurrenzfähig sind. Dazu offenbarten sich Stärken, aber auch Schwächen, an denen wir jetzt weiterhin arbeiten werden. Die Liga ist dieses Jahr noch verrückter und enger als sonst. Wo wir am nächsten Renntag landen, lässt sich somit nicht im Geringsten vorhersagen.“

 

Die Ruderbundesliga pausiert nun ungewöhnlich lang und präsentiert sich erst wieder am 13.07.2019 beim „Melitta-Renntag“ in Minden. Das Team vom Salzland-Achter bedankt sich bei allen Sponsoren und Fans, welche hautnah in Duisburg oder vor dem Livestream mitgefiebert haben.

Zurück

Einen Kommentar schreiben