Ernüchterndes Ergebnis des Salzland-Achter am 2. Renntag

Mit Platz 8 in der Tageswertung war das Team des Salzland – Achter nicht zufrieden

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Frankfurt, machte sich das Team des Salzland – Achter am 12.06.2015 sehr zuversichtlich auf den Weg in die niedersächsische Landeshauptstadt. Hier war der Maschsee nach 2011 erneut Austragungsort für das Sprintformat der PRODYNA Ruder-Bundesliga, mit den knapp 40 der schnellsten Clubachter aus ganz Deutschland.
 
An das gute Ergebnis des Tourstarts anzuknüpfen, war das ausgerufene Ziel des Trainers Tim Lauterbach. Das Training am Freitag verlief vielversprechend und man war guter Dinge, am Samstag wieder richtig Dampf machen zu können. Gegner im Zeitlauf war das Team der DHfK Leipzig, ein Neueinsteiger in diesem Regattaformat.
 
Schnell lag das Bernburger Boot an der Spitze und schob sich mit jedem Schlag vom Leipziger Boot weg. Am Ende war es weit mehr als eine Bootslänge. Reichte diese Leistung für einen vorderen Platz in der Zeitwertung? Lange Gesichter waren zu sehen, als man mit Platz neun, nicht das erhoffte Ergebnis einfahren konnte.
 
Dies bedeutete, dass man im Achtelfinale die im Time – Trail schnelleren Boote schlagen musste, um weiter um die vorderen Plätze mitfahren zu können. Dies gelang dem Team nur teilweise. Zwar konnte man das Boot aus Hameln, immerhin Zweitplatzierte von Frankfurt, bezwingen, der DWB – Holding – Achter aus Berlin war aber schneller.
 
Im Viertelfinale waren dann, bedingt durch das neue Ausscheidungssystem auf vier Bahnen, gleich drei Gegner zu besiegen, um weiter auf Kurs „Siegerehrung“ zu bleiben. Das Team der Wikinger aus Berlin, der TU-Dresden-Achter, als Sieger von Frankfurt und das Giessener Boot machten neben der „Salzland“ an den Startblöcken fest.
 
Das Feld lag über den gesamten Rennverlauf dicht bei einander. Kurz vor dem Ziel kam es dann zu einer Beinahe – Kollision mit dem Boot aus Dresden. Dies sollte aber am Ende nicht der Grund sein, in diesem Rennen nur Vierter zu werden. Somit war klar, dass es jetzt nur noch um die Plätze 4 bis 8 gehen konnte. Sowohl im Halbfinale gegen Bremen, als auch im Finale gegen das Team „Lombardium II“ aus Hamburg, fand das Team dann nicht mehr zu alter Stärke zurück.
Damit stand man in der Tageswertung auf Platz 8 und rutschte in der Gesamtwertung auf den 6 Platz.
 
Was waren die Gründe für diese eher suboptimale Tagesleistung? Diese Frage stellten sich nicht nur die Teammitglieder, sondern auch die mitgereisten Fans.
Lag es daran, dass die Position von Tim Lauterbach krankheitsbedingt, als zentrale Position im Maschinenraum des Bootes, anders besetzt werden musste oder war doch das im Vergleich mit der Vorbereitung auf Frankfurt, geringere Trainingspensum Grund für das ernüchternde Ergebnis? Fakt ist, das die Trainingsumfänge des gesamten Teams sofort nach dem Renntag in Hannover, wieder angestiegen sind und alle Teammitglieder wieder gesund sind.
 
Für den 3. Renntag, am 18.07.2015 in Münster, hat sich das Team in jedem Fall viel vorgenommen. „Dort greifen wir wieder richtig an!“, so die Aussage von Schlagmann Tobias Schmidt!

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