Belastungsprobe für Salzland-Achter!

Der Samstag startete für das Team um Steuerfrau Elli Träger um 9 Uhr im Bootshaus des Bernburger Ruderclubs. Zunächst galt es für alle Salzländer zu zeigen, wie wirkungsvoll das Wintertraining gewesen ist. Erst ging es bei der Vereinsmeisterschaft des BRC über die 1000m Distanz, wobei zahlreiche Bestzeiten eingestellt wurden. Damit zeigt sich auch Cheftrainer Gunnar Richter zufrieden und sagt: „Die Zeiten, die die Jungs auf den Bildschirm gebracht haben, gefallen mir. Dies zeigt, dass das Wintertraining angeschlagen hat und die Grundlage für die kommende Saison vorhanden ist.“

Nur eine halbe Stunde später stand nochmal ein 350m Rennen an. Dabei wurde deutlich wer, wie viele Federn bei den 1000m lassen musste. Allein Schlagmann Karl Zander ließ sich davon jedoch nicht im Geringsten beeinflussen. Er verwies unter anderem den frisch gebackenen Vereinsmeister über die 1000 Meter, Lukas Nitzsche, auf die Plätze und demonstrierte, mit der schnellsten Zeit des Tages von 53,20 Sekunden, seine enorme Sprintstärke.

Nach einer Stärkung ging es für die Saalestädter nach Bitterfeld an die Goitzsche. Gegen Nachmittag wurden, trotz der extrem hohen Belastung des Vormittags, 12 Kilometer in zwei Vierern absolviert, wobei verstärkt auf die Verbesserung der rudertechnischen Fertigkeiten geachtet wurde.

Der Sonntag begann nach dem gemeinschaftlichen Frühstück bereits 8:30 Uhr. Bei eisigen -4 Grad galt es für die Recken des Salzland-Achters, bei ihren langen Runden quer über den ehemaligen Braunkohletagebau, nicht nur gegen die Kälte anzukämpfen, sondern auch sauber zu rudern.

Zum späten Vormittag brach dann die letzte Hürde des Wochenendes an, dies bedeutete für die Mannschaft eine spezielle Trainingseinheit zu absolvieren, welche mit drei 1000 Meter Belastungen gespickt war. Bei strahlendem Sonnenschein und guten Wasserbedingungen konnte das Team auch diese Aufgabe absolvieren und ist sich bei der Bewertung der Ausfahrt einig: „Wir haben es auch bei den ersten leicht erhöhten Schlagfrequenzen im Achter diese Saison geschafft, einen gemeinsamen Rhythmus zu finden“, kommentiert Bugmann Christopher Leinau und fügt zufrieden hinzu: „Der Achter befindet sich auf einem guten Weg und ist zum jetzigen Zeitpunkt besser als im Februar 2018.“

Auch Co-Trainer Lars Schindler zieht ein positives Fazit aus dem Wochenende: „Die Ergometerzeiten sind gut und auch das Wassertraining war schön anzusehen. Natürlich werden noch einige Fehler gemacht, aber an diesen Angriffspunkten lässt sich sehr gut arbeiten. Außerdem ging es bei diesem Wochenende auch um psychologische Aspekte. Die zwei Tage waren für die gesamte Crew sehr hart, wem es dann gelingt, die Konzentration über volle die Zeit, konsequent hoch zu halten, der behält auch bei kniffligen Situationen in der Bundesliga länger einen kühlen Kopf.“

Dieser Aufschwung der durch den Salzland-Achter gegangen ist, muss nun für die kommenden, anstrengenden Monate mitgenommen und in Vortrieb umgewandelt werden.

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